Mama Killunga und die Hüter des Wassers

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Im Páramo Mama Killunga wird auf 561 Hektaren aufgeforstet. In diesem Gebiet leben 512 Familien in 19 Gemeinden rund um die Hauptstadt Guaranda im Bezirk Bolívar. Frauen, Männer, ältere und jüngere Gemeindeglieder, Behörden und Lehrbeauftragte haben gemeinsam mit Mitgliedern der Stiftung Kishwar in einer Gemeinschaftsaktion (Minga) 5000 einheimische Pflanzen gesetzt. Diese fördern den Wiederaufbau der Humusschicht und sind unverzichtbar für den Wasserkreislauf. Killunga ist ein Wort aus der Kitchwa-Sprache und drückt den Respekt gegenüber der Mutter Erde aus, die das Leben überhaupt möglich macht und in seiner ganzen Vielfalt schenkt. Die vier Quellen sind das wichtigste Lebenselixier für die Flora und Fauna, in der seltene Vogelarten, Wildtiere – von Hasen bis zum Puma – und ein schöner Forellenbestand beheimatet sind. Und natürlich befüllen die Quellen auch die Tanks in den wachsenden Gemeinden. Mit der Aufforstung wird ein langfristiger Schutz des Wasserhaushalts angelegt und damit die Zukunft für die nächsten Generationen gesichert.